Was ist Zöliakie?

Glutenfrei leben mit Zöliakie

Wir begrüßen Euch heute mit dem Thema Zöliakie in Kooperation mit der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e.V. (DZG). Mit diesem Blogartikel, möchten wir Euch näherbringen, warum wir bei NOglla glutenfrei kochen und für wen es besonders geeignet ist.

Kommen wir zu den Fakten:

Jeder 7. Mensch in Deutschland hat eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. [1]Laktose vertragen 15% der Bevölkerung in Deutschland nicht - von der Glutenunverträglichkeit ist ca. 1% der Deutschen betroffen.

Experten gehen von einer weitaus größeren Zahl der von Nahrungsmittelunverträglichkeiten Betroffenen aus, dafür gibt es allerdings noch keine wissenschaftlichen Studien. Die Hauptproblematik sehen die Betroffenen in einer problemlosen Integration ihrer Erkrankung in den Alltag.

 


Was ist Zöliakie eigentlich?


Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir erstmal klären, was Gluten ist. Gluten ist ein Klebereiweiß, d.h. ein Stoffgemisch aus Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten, welches nach Auswaschen der löslichen Bestandteile und Stärke aus einem Teig zurückbleibt. [2]

 

Gluten kommt vor allem in den Getreidearten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und in handelsüblichem Hafer vor, ist aber auch in alten Weizensorten wie Emmer und Einkorn enthalten.

Gluten ist damit in allen herkömmlichen Brot-, Back- und Teigwaren enthalten, die mit diesen Getreiden hergestellt wurden. Hier ist es für Zöliakiebetroffene offensichtlich, dass diese Lebensmittel für sie nicht geeignet sind. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Lebensmittel mit verstecktem Gluten. Dazu gehören beispielsweise gebundene Saucen und Suppen, Fertiggerichte, Wurst, Ketchup und Senf, Wurst, gekochtem Schinken, Gewürzmischungen, Pudding, Schokolade oder Eis. Bei verpackten glutenhaltigen Lebensmitteln muss deshalb in der Zutatenliste auf das Gluten hingewiesen werden.

Spezielle glutenfreie Produkte sind mit dem „Glutenfrei“-Siegel der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e.V. (DZG) gekennzeichnet. Das Symbol mit der durchgestrichenen Ähre gibt Betroffenen Sicherheit.

Was hat Gluten mit Zöliakie zu tun?

Zöliakie ist eine chronische, autoimmunologisch bedingte Erkrankung des Dünndarmes, die auf einer lebenslangen Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten beruht. Während für Gesunde der Verzehr von Gluten harmlos ist, müssen Menschen mit der Autoimmunerkrankung Zöliakie darauf jedoch strikt verzichten. Es verursacht bei ihnen Entzündungen des Dünndarms, die zu gefährlichen Mangelerscheinungen führen. Die über 800.000 Zöliakiebetroffenen in Deutschland müssen Gluten ihr Leben lang strikt meiden, denn die glutenfreie Ernährung ist die einzige mögliche Therapie für ein beschwerdefreies Leben.

 

Es gibt zahlreiche Symptome einer Zöliakie, die durch eine Mangelversorgung des Körpers auftreten können. Im Kindesalter zeigt sich die Erkrankung häufig in Form von Eisenmangel, Wesensveränderungen wie Unzufriedenheit oder Weinerlichkeit und stagnierendes Wachstum. In späteren Jahren können Osteoporose, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Depressionen oder gar Unfruchtbarkeit auftreten. Klassische Symptome wie Durchfall und Bauchschmerzen zeigt nur ein geringer Teil der Betroffenen. Die Symptome sind so vielfältig und unterschiedlich ausgeprägt, dass kaum zwei Krankheitsfälle identisch sind.

Zudem können sich die Symptome im Verlauf der Krankheitsgeschichte ändern. Mediziner bezeichnen Zöliakie daher auch als „Chamäleon unter den Krankheiten“.

Wie entsteht Zöliakie? Ist sie heilbar?

Zur Frage, wie Zöliakie entsteht, gibt es keine eindeutige Antwort. Neben erblichen Faktoren scheinen nach aktuellem Wissensstand auch das Immunsystem sowie Infektionen und Umweltfaktoren die Entwicklung einer Zöliakie zu beeinflussen. Die komplexen Zusammenhänge sind noch nicht vollständig erforscht.

Warum bei einigen Menschen Zöliakie auftritt und bei anderen nicht, ist bisher nicht bekannt. Tatsächlich trägt etwa ein Drittel aller Menschen die genetische Kombination für den Ausbruch einer Zöliakie in ihren Erbanlagen. Neue Untersuchungen haben ergeben, dass genetische Faktoren hauptsächlich für die Entstehung einer Zöliakie verantwortlich sind. Das Stillen im Säuglingsalter oder die gezielte Gewöhnung an glutenhaltige Beikost beeinflusst das Risiko einer Zöliakieerkrankung nicht.

 

Leider ist diese Erkrankung nicht heilbar, sodass Betroffene lebenslang eine strikte glutenfreie Diät einhalten müssen. Daher haben wir, NOglla, es uns zur Aufgabe gemacht, u.a. Zöliakieerkrankten so viel Lebensqualität wie möglich zurückzugeben – ohne auf etwas verzichten zu müssen.

 

Zuletzt möchten wir uns bei der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e.V. für ihre Hilfsbereitschaft und Aufklärung bei offenen Fragen bedanken. Für weitere Infos könnt ihr ihre Website www.dzg-online.de besuchen.

Quellen:

[1]: Destatis 2014

[2]: Gerhard Eisenbrand: RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie, 2. Auflage, 2006. Georg Thieme Verlag, 2014, ISBN 978-3-131-79282-2, S. 460

 

 

 

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Kommentare: 9
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